Sieht nach Inventur aus….

Braucht jemand EINEN Kuli?

Braucht jemand EINEN Kuli?

Ich habe schon ausgemistet und verschenkt, aber irgendwie finden mich diese Dinge immer wieder und wandern zu mir: Ich habe aber genug!

Sogar ein „Nein“ kommt mir ab und an über die Lippen, wenn ich auf Messen STIFTE geschenkt bekommen soll, fatal, wenn die dann schön aussehen – so wie bei der „GUSTAV“ in Dornbirn – ich hab‘ mich sowas von NICHT NEIN sagen hören!!!!

Womit wir mitten im Thema wären: die „GUSTAV“ ein Salon für Konsumkultur!

Hier der LINK:  http://www.diegustav.com

Ja, auch Konsum kann Kultur haben. Das hat mich nachhaltigdenklich gestimmt…

Nachhaltigkeit an jeder Ecke, Qualität natürlich auch und ein bisschen Regionalität – natürlich ist jeder bei sich daheim regional, nur nicht immer auf der Messe 😉 , BIOSpezialitäten, echtes HANDWERK zu echten Preisen, dass einem die Ohren schlackern, ABER was will ich mit 20 Kompromissen im Schrank, wenn die absolut weltgeilste super TRAUMJACKE soviel kostet wie die 20 NAJAcken???

Ein Traum bleibt diese Jacke auf jeden Fall noch eine Weile, 2000€ (ja, keine Null zuviel!) sind kein Pappenstil, aber wenn ich das Teil habe, brauch‘ ich keinen einzigen Kopromiss mehr.

Ehhh, der CO2-Reisser ist die bestimmt nicht, wenn der Stoff aus England kommt und hier an den See fährt ABER 1:20 ist eine deutliche Quote – soviel CO2 wie 20 Jacken, schafft eine alleine bestimmt nicht egal wo die NAJAcken herkommen!

Übrigens, der Preis für die Jacke ist absolut GERECHTFERTIGT! Wer jemals ein PASPELKNOPFLOCH selber gemacht hat, und das noch aus einem rutschigen Stoff, der kann sich gleich mal ausrechnen wie lange er (naja, meist eine Sie) an einem Ärmel mit 4 Knopflöchern sitzt!

A propos Inventur….mir und all meinen Freunden, Bekannten, Mitbewohnern ist völlig klar, dass ich VIEL ZU VIEL MEIN EIGEN nenne. Danke an dieser Stelle für die zahlreichen Hinweise meiner Mutter…

…okay, mir war es nicht klar, sonst hätte ich nicht so viel angesammelt, ja doch es war schon klar, aber innerlich ein Bedürfnis (nicht Zwang, darüber hab ich schon nachgedacht), d.h. ich freu‘ mich auch nach der Anschaffung noch eine Weile darüber, bis ich mich dann wundere, warum ich zwei auf einmal gekauft habe….

Auch, dass ich nichts weggeben kann, habe ich mir selbst schon zu erklären versucht: ererbte Verhaltensmuster, wie Sparsamkeit im Krieg – die gibt man ja nicht bewusst weiter und ist sich dessen auch nicht bewusst, dass man das so gelernt hat – nach dem Motto „Kinder kann man nicht erziehen, die machen einem eh‘ alles nach“…

oder in den Dingen die Erinnerungen, Erlebnisse, Gefühle, Bilder und Gedanken, speichern und dann beim Wegwerfen das Gefühl haben, man wirft den Schenker, die Erinnerung etc. weg – die finanzielle Seite nicht außer Acht lassen: das hat ja alles mal Geld gekostet und ganz ehrlich VIEL KOSTET VIEL…von wegen Kleinvieh und so…

und schliesslich kann man (also ganz konkret: ich) aus allem noch was machen: UPCYCLEN….sofern man das passende Gerät dazu hat, wenn nicht, dann BRAUCHT man (also ganz konkret: ich) das eben auch noch und wenn man (also ganz konkret: ich) das doofe Teil dann nicht mehr findet wenn man es braucht, dann….ihr wisst schon….!

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